Stiftung aktuell

Der diesjährige Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet (NSG) „Trockenhänge am Petersberg“ bei Pinnow in der Nähe von Schwerin findet am Samstag, den 19. Oktober zwischen 10 und 15 Uhr statt. Treffunkt ist wieder der kleine Wanderparkplatz am NSG südöstlich des Segelflugplatzes Pinnow.
Unsere Stiftung will mit Hilfe der jährlichen Arbeitseinsätze den Erhalt und die Entwicklung der Trocken- und Magerrasen, die Lebensraum vieler seltener Pflanzen- und Tierarten sind, in diesem Gebiet fördern. Durch Schafbeweidung werden diese wertvollen Trockenstandorte offengehalten. Es gibt aber immer noch Bereiche, in denen dichte Ginsterbestände dominieren. Durch jährliche Arbeitseinsätze soll der Ginster weiter zurückgedrängt werden.
Wie in den beiden vergangenen Jahren wollen wir wieder mit möglichst vielen freiwilligen Helfern den Ginster zurückschneiden, das Schnittgut zusammentragen und vor Ort verbrennen. Wer hat, sollte geeignetes Schneidwerkzeug (Astschere o. ä.) und Arbeitshandschuhe mitbringen. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Das Darßer NaturfilmFestival (02.-06.10.2019) wirft seine Schatten voraus: Auf Hochtouren wird am diesjährigen Festivalprogramm gearbeitet.

Unsere Stiftung wird wieder den Preis in der Kategorie "Publikumswahl" stiften.

25 Jahre starkes Engagement für Artenreichtum und Vielfalt – Damit ist die Stiftung Umwelt- und Naturschutz MV heute eine unverzichtbare Größe in der Umwelt- und Naturschutzpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Der Flächenerwerb ist dabei ein wichtiges Instrument um wertvolle Gebiete dauerhaft für den Naturschutz zu sichern. Neben der nachhaltigen Flächenentwicklung setzt die Stiftung aktiv Renaturierungsmaßnahmen und Projekte zum Schutz gefährdeter Lebensräume und Arten um. Die Förderung von Kleinprojekten und Umweltbildung sind weitere Beiträge der Stiftung zur Erfüllung der Biodiversitäts-, Nachhaltigkeits- und Klimaziele des Landes.

Die Erfolge der Vergangenheit sind für uns Bestätigung und Ansporn zugleich, uns auch in Zukunft mit viel Leidenschaft und fachlicher Expertise zum Schutz von Natur und Umwelt einzusetzen.

In Wildpflanzen schlummern Gene, die für die züchterische Verbesserung unserer Nahrungspflanzen relevant werden könnten. In dem Projekt GE-Sell untersuchten Forschungsteams des Julius Kühn-Instituts, der Universität Osnabrück und der Humboldt-Universität zu Berlin in den vergangenen drei Jahren die genetische Vielfalt von Wildsellerievorkommen in Deutschland. Die als besonders wertvoll identifizierten Standorte von Wildpflanzenarten sollen über „Genetische Erhaltungsgebiete“ gesichert werden. Als Partnerin im Netzwerk Sellerie bewahrt unsere Stiftung auf dem Großen Schwerin an der Müritz eine der größten Populationen des Kriechenden Selleries (Helosciadium repens) in Deutschland.
 

Ergebnisse von vier Kurzinspektionen im Früh- und Hochsommer im Rahmen der Erfassung der Käfer-Fauna des Landes Mecklenburg-Vorpommern der NABU-Fachgruppe Entomologie.

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