Entdeckungstour:

Geführte Wanderung "Trockene Vielfalt"

N19 (Offenland) NSG Grünzer Berge

Unter dem Motto „Trockene Vielfalt“ findet eine geführte Exkursion in die Grünzer Berge an der südlichen Grenze zu Brandenburg statt. Aus der interessanten Geschichte der Nutzung dieses Gebiets entstand das Projekt zur Wiederherstellung kontinentaler Trockenrasen und Schaffung alter Landnutzungen in Form von Hudewald. Ziel dieses Projektes ist die Erhaltung und Entwicklung von Offenland-Lebensraumtypen als maßgebliche Bestandteile des Gebietes, welche durch Beweidung auf sowohl genutzten als auch aufgelassenen Flächen gefördert werden sollen.

Dabei handelt es sich im Speziellen um folgende Lebensraumtypen (LRT):
- LRT 6120 Trockene, kalkreiche Sandrasen
- LRT 6210 Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)
- LRT 6240 Subpannonische Steppen-Trockenrasen

Im Rahmen der FFH-Managementplanung für das FFH-Gebiet „Randowtal bei Grünz und Schwarze Berge“ wurde festgestellt, dass diese Lebenstraumtypen nur durch dauerhafte Etablierung von Pflege und Nutzung zu erhalten und zu entwickeln sind. Mit dem Projekt werden für die Beweidung geeignete und laut Managementplan als FFH-Lebensraumtypen zu erhaltende oder zu entwickelnde Flächen durch Ersteinrichtung mit Gehölzentnahme und Zaunbau als halboffene Weidelandschaft bewirtschaftbar gemacht. Das Projektgebiet umfasst insgesamt ca. 68 ha. Darauf sind auf einer Gesamtfläche von ca. 6,25 ha Entbuschungs- und Auflichtungsmaßnahmen geplant. Ein Zaunneubau ist auf einer Länge von zusammen ca. 9.625 m vorgesehen. Mehrere Tore und Überstiege halten die Beweidungsflächen zugänglich.

 

Treffpunkt: A 20 Richtung Berlin – Abfahrt Grünow/Eickstädt/ Prenzlau Ost – links Richtung Schmölln – 2 km hinter Schmölln Durchfahrt durchs Randowtal (L25 /L283) – vor Grünz Einfahrt Plattenweg rechts

Kurzinfos

Festes Schuhwerk oder Gummistiefel erforderlich!
Tourführer: 
Kees Vegelin
Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt.
Die Ausflüge dauern ca. 2 bis 3 Stunden.
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Spenden sind aber willkommen.
Für auf den Wanderungen entstandene Schäden übernimmt die Stiftung keine Haftung. Ihre Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Termine

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