Geförderte Projekte 2013

Im Jahr 2013 wurden gemäß unserer Förderrichtlinie folgende Projekte in Mecklenburg-Vorpommern gefördert:

Projekt: Tagung der Bundesarbeitsgruppe FledermausschutzAntragsteller: NABU Mittleres Mecklenburg e. V.

Aus der Projektbeschreibung:
Der Großteil der 17 in M-V vorkommenden Fledermausarten ist trotz strengem gesetzlichen Schutzstatus in ihrem Bestand gefährdet. 
Im März 2013 fand die 11. Fachtagung der NABU Bundesarbeitsgruppe Fledermausschutz und -forschung in Rostock statt. Zur Tagung wurden zwischen 250 und 300 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet.

Themenschwerpunkte waren der Fledermauszug im Küstenbereich und über der Ostsee und die Gefährdung durch Windenergieanlagen. Ziel der Tagung war es, die hohe Bedeutung von Fledermäusen für den Naturhaushalt in M-V und die Gefährdung dieser Säugetiergruppe in den Fokus der Öffentlichkeit und entscheidungsrelevanter Kreise zu rücken.


Die Stiftung beteiligte sich an diesem Projekt mit einem Zuschuss zu den Sachkosten.
Projekt: Fortführung der Kartierung vonSchwarzspecht-Höhlenbäumen im Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See (nordöstlicher Teil des NPs)Antragsteller: Förderverein Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See e. V.

Aus der Projektbeschreibung:
Der Schwarzspecht erfüllt eine wichtige ökologische Funktion in unseren Wäldern: Seine Höhlen werden von mehr als 60 anderen Tierarten genutzt. Rauhfußkauz, Großer Abendsegler, Siebenschläfer, Hornisse und viele mehr sind auf sie angewiesen. Der Schwarzspecht braucht wiederum Altholz, welches in heutigen Forsten immer seltener zu finden ist, zum Bau seiner Höhlen. Höhlenbäume sind als „Fortpflanzungs- oder Ruhestätten“ grundsätzlich geschützt (§ 44 Abs. 1 Satz 3 BNatSchG). Der Schwarzspecht selbst ist nach nationalem und europäischem Recht streng geschützt.

Ziel des Projekts ist die flächendeckende Begehung aller Waldgebiete im Naturpark und die Markierung aller Schwarzspecht-Höhlenbäume. Es ist ein wichtiges Anliegen, die Waldbesitzer und –bewirtschafter in Bezug auf das Thema Schwarzspecht und seine Höhlen zu sensibilisieren. Insgesamt wurden bereits 8.800 Hektar Waldfläche kartiert.

Die Stiftung beteiligte sich an diesem Projekt mit einem Zuschuss zu den Gesamtkosten.
Projekt: Renaturierung des „Igelgrabens“ im Bereich des Ortsteiles Klein TeetzlebenAntragsteller: Angelsportverein Teetzleben e. V.

Aus der Projektbeschreibung:
Der gemeinnützige Angelsportverein Teetzleben e. V. mit derzeit 46 Mitgliedern engagiert sich seit gut zwei Jahren insbesondere für den Umweltschutz und in diesem Gesamtrahmen für ökologische Projekte im Gemeindegebiet. So wurde bereits der Teetzlebener Mühlen-Teich renaturiert. Dieser Einsatz ist ein Beitrag im Rahmen des Aufrufes der Landesregierung zum ehrenamtlichen Engagement im Bereich Umweltschutz und ökologische Nachhaltigkeit.

Z
iel dieses Projektes ist die Wiederherstellung eines natürlich rieselnden Bachbettes über eine Länge von rund 300 Metern sowie die Errichtung von Info-Lehrtafeln. Der „Igelgraben“ ist Bestandteil des Flusssystems der Tollense, des Randkanals und des umfangreichen Auwaldgebietes.

Die Stiftung beteiligte sich an diesem Projekt mit der Finanzierung von 3 Info-Tafeln.
 Projekt: Mit der Biene die Natur entdecken, Teilprojekt: Natur im Wandel der JahreszeitenAntragsteller: Imkerverein Sternberg und Umgebung e. V.

Aus der Projektbeschreibung:
Anschaffung von Ausstellungselementen mit dem Ziel, die Welt aus der Perspektive der Bienen kennenzulernen und so ein tieferes Verständnis für ökologische Zusammenhänge zu erreichen. Als Ergänzung zum Ausstellungsraum in der Blockhütte am „Roten See“ in Brüel und zum Natur-Erlebnis-Spielplatz „Bei den Bienen“ als Teil des Bienenwanderweges in Brüel sollen zur weiteren Wissensvermittlung transportable und variabel einsetzbare Glücksräder mit Wechselscheiben angeschafft werden.

Die Stiftung beteiligte sich an diesem Projekt mit der Finanzierung der Ausstellungselemente.
Projekt: Darßer NaturfilmFestivalAntragsteller: Arche Natura gGmbH

Seit 2005 präsentiert das Darßer NaturfilmFestival im Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis 14 aktuelle deutsche Natur- und Umweltfilmproduktionen und weitere Filme in 8 weiteren Festival-Sektionen. Nach acht Jahren gehört das Festival mit dem Deutschen Naturfilmpreis zu den zwei bundesweit bedeutendsten Naturfilmfestivals.

Erstes Ziel des Festivals ist es, den Stellenwert des deutschen Naturfilms zu fördern. Zweitens will das Festival dazu beitragen, die formale und die inhaltliche Qualität der Naturfilme weiter zu verbessern. Und Drittens will das Festival mit der Verleihung des Deutschen Naturfilmpreises einen beständigen kulturellen Höhepunkt mit bundesweiter Ausstrahlung in M-V etablieren.

Das Festival wird vom Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e. V. veranstaltet, der zusätzlich zum Filmprogramm Exkursionen in den Nationalpark anbietet.

Die Stiftung hat die Patenschaft in der Preiskategorie „Publikumswahl“ übernommen. Jeder Besucher kann nach den Filmvorführungen seine Stimme für die Publikumswahl abgeben. Preisträger bei der Publikumswahl war der Film „More than honey“ von Markus Imhoof.

(Nach Angaben der Arche Natura gGmbH)