Stiftung Aktuell

Der diesjährige Arbeitseinsatz am Samstag, den 17. Oktober 2020 im Naturschutzgebiet (NSG) „Trockenhänge am Petersberg“ bei Pinnow (in der Nähe von Schwerin) war wieder ein voller Erfolg! Nicht nur die Teilnehmerzahl (46 Personen!) war überwältigend, sondern auch, dass uns so viele Helfer die Treue halten!

Wenn man in Teterow den Bornmühlenweg in Richtung Hohes Holz wandert, kommt man hinter den Kleingärten an einer alten Streuobstwiese, dem „Doktorgarten“ vorbei. Es handelt sich hier um ein 2,9 Hektar großes Areal, welches etwa 1905 als Obstplantage angelegt wurde. Dieses geschah durch den damaligen Teterower Bürgermeister Dr. Franz von Pentz, woher sich der Name „Doktorgarten“ ableitet.
Auf dieser Streuobstwiese stehen viele alte Sorten, wie der „Danziger Kantapfel“ oder der „Winterrambur“. Außerdem bieten die teils über 100jährigen Obstbäume Lebensraum für unzählige Tiere.
Die Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern erwarb diese Fläche 2006, um dieses wertvolle Biotop zu erhalten und weiter zu fördern. Viele Neuanpflanzungen alter Obstsorten sind in den letzten Jahren dazu gekommen.

Alljährlich gestaltet die Stiftung gemeinsam mit dem Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See einen Apfeltag mit Schülern der Grundschule Teterow, um Äpfel zu sammeln und diesen zu Saft pressen zu lassen. Der gewonnene Saft wurde auch in diesem Jahr wieder der Grundschule Teterow kostenlos zur Verfügung gestellt.

Für alle sammelbegeisterten Bürger, die ihre Äpfel und Birnen zu Saft pressen lassen wollten, stand außerdem ab Mittags eine mobile Saftpresse bereit, die gut angenommen wurde.

Anlässlich ihres 25-jährigen Gründungsjubiläums lud die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V am 17.09.2019 zu einer Festveranstaltung in den Landtag ein. Damit kehrte die Stiftung symbolisch an den Ort ihrer Gründung zurück, denn hier wurde am 28. Juni 1994 das Gesetz über die Errichtung der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet. Zahlreiche Wegbegleiter der Stiftung hoben auf der Jubiläumsfeier in persönlichen Grußbotschaften das vielfältige Wirken der Stiftung für den Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern hervor.
Dem schlossen sich auch Frau Beate Schlupp als Vizepräsidentin des Landtags sowie Dr. Till Backhaus als für die Stiftung zuständiger Minister für Landwirtschaft und Umwelt an. Er werde sich auch zukünftig dafür einsetzen, „dass weitere Flächen an die Stiftung übertragen werden und eine entsprechende finanzielle und personelle Ausstattung sichergestellt bleibt“, bekräftigte der Minister. Diese Ausstattung ist dringend erforderlich, damit die Stiftung die vielfältigen Aufgaben weiterhin wahrnehmen und den Umwelt- und Naturschutz im Land vorantreiben kann, so der Tenor der Veranstaltung.

In Wildpflanzen schlummern Gene, die für die züchterische Verbesserung unserer Nahrungspflanzen relevant werden könnten. In dem Projekt GE-Sell untersuchten Forschungsteams des Julius Kühn-Instituts, der Universität Osnabrück und der Humboldt-Universität zu Berlin in den vergangenen drei Jahren die genetische Vielfalt von Wildsellerievorkommen in Deutschland. Die als besonders wertvoll identifizierten Standorte von Wildpflanzenarten sollen über „Genetische Erhaltungsgebiete“ gesichert werden. Als Partnerin im Netzwerk Sellerie bewahrt unsere Stiftung auf dem Großen Schwerin an der Müritz eine der größten Populationen des Kriechenden Selleries (Helosciadium repens) in Deutschland.
 

Ergebnisse von vier Kurzinspektionen im Früh- und Hochsommer im Rahmen der Erfassung der Käfer-Fauna des Landes Mecklenburg-Vorpommern der NABU-Fachgruppe Entomologie.

Wir heißen Sie herzlich willkommen zu unserem aktuellen Projekt: Spenden Sie für die Sanierung des Schlutius-Mausoleums in Karow!

Mit der Übertragung von Naturschutzflächen des Bundes ist unsere Stiftung im Jahre 2004 Besitzer eines Mausoleums in Karow in der Nähe von Plau am See geworden. Bis vor zwei Jahren lag das Mausoleum allerdings "im Dornröschenschlaf", bis sich unsere Stiftung entschloss ihrer Eigentümerverpflichtung als öffentlich rechtliche Stiftung unseres Landes gerecht zu werden und die Sanierung dieses Kulturschatzes zu beginnen.

Das Mausoleum im Gutspark von Karow ist ein mystisches und spannendes Gebäude. Es wurde 1916 als Grabmal für den Gutsbesitzer Johannes Schlutius errichtet und gilt als eines der bedeutendsten spätwilhelminischen Grabbauten.

Der NDR hat am 07.11.2017 im Rahmen des Nordmagazins einen kurzen Beitrag zum Mausoleum gesendet. Den Link zum Beitrag in der NDR Mediathek finden Sie hier.

Wir laden Sie ein, sich an der Rettung des Mausoleums mit einer Spende in Form einer Patenschaft für einen Stein des Mausoleums zu beteiligen.

Details zu der Aktion finden Sie auf unserer Projektseite mausoleum-karow.stun-mv.de.

Entdecken Sie ein einmaliges architektonisches Kleinod und sichern Sie sich Ihren ganz persönlichen Stein des Mausoleums!

Sie sind Meister im Abhängen, Flugkünstler der Extraklasse, bisweilen innovative Architekten, und sie machen sogar Politik. Fledermäuse und Flughunde zählen seit über 50 Millionen Jahren zu den erfolgreichsten Arten der Erde. Unumstritten ist ihre große ökologische Bedeutung, geheimnisvoll bleibt vieles an der Lebensweise dieser Nachtschwärmer.

Von ihren phänomenalen Fähigkeiten, ihrem hochentwickelten Sozialverhalten, von Vampiren, Nektartrinkern und Froschjägern erzählt in diesem Buch unser Kurator Prof. Dr. Gerald Kerth – höchst lebendig, spannend und informativ.

Die Regenbogen Pro Bonum Stiftung überreicht Spendenschecks an drei gemeinnützige Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern, die Sozialpädagogische Kinder- und Jugendgemeinschaft Schönberg e.V. und die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern freuen sich über eine Spende der Regenbogen Pro Bonum Stiftung. Die Spenden wurden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Regenbogen AG gesammelt und am 6. Februar 2017 auf der Ferienanlage des Touristikers in Boltenhagen überreicht. „Ein ganz besonderer Dankgilt den Urlaubsgästen der Regenbogen Ferienanlagen und den Partnern der Regenbogen AG, die die Aktion fleißig unterstützt und ordentlich gespendet haben”, so Rüdiger Voßhall, Vorstand der Regenbogen Pro Bonum Stiftung, bei der Spendenübergabe.

Voraussichtlich im April 2017 erscheint eine 90-minütige Dokumentation mit spektakulären Luftaufnahmen und spannenden Geschichten rund um das "Stettiner Haff". Die Günther Bigalke GmbH produziert seit 2013 die Dokumentationsreihe „Sagenhaft“, die sonntags 20:15 Uhr im Mitteldeutschen Rundfunk ausgestrahlt wird. Die 90-minütigen Filme porträtieren Landstriche und stellen Persönlichkeiten aus der Region vor, qualitativ hochwertig produziert und mit spektakulären Flugbildern von Natur und Sehenswürdigkeiten. Durch die Sendung führt der aus der ARD und dem MDR-Programm bekannte Moderator Axel Bulthaupt. Die aktuellen Folgen der Sagenhaft-Reihe sollen nun auf DVD erscheinen, u.a. "Sagenhaft - Das Stettiner Haff".

Am 30.01.2017 fand die konstituierende Sitzung des Kuratoriums der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin statt. Zuvor hatte Minister Dr. Backhaus es sich nicht nehmen lassen, den ausscheidenden Kuratoren für ihre Arbeit zu danken und den neuen Kuratoren der Landesumweltstiftung persönlich ihre Ernennungsurkunden auszuhändigen.


Minister Dr. Backhaus und das neue Kuratorium der Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V (v.l.n.r.): Professor Henning Bombeck von der Universität Rostock, Professor Gerald Kerth von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Hans Diederichs vom Landschaftspflegeverband Sternberger Endmoränengebiet, Hans-Joachim Schreiber als Vertreter des Umweltministeriums, Minister Dr. Backhaus, Ralf Pfoth von der IHK Neubrandenburg, Arp Fittschen vom Städte- und Gemeindetag M-V, Ralf Benecke vom Bauernverband M-V.
 

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