Stiftung Aktuell

Die Fotografin Anja Teske aus Berlin fotografiert seit einigen Jahren in Mecklenburg, insbesondere im Jassewitzer Busch, einem ganz besonderen Wald, der unserer Stiftung zu fast einem Drittel gehört.

Bizarre Baumwesen lassen das Bild eines scheinbar verwunschenen Waldes entstehen – voller Kraft und Stärke repräsentieren sie als Zeitzeugen historischer Niederwaldnutzung eine nachhaltige Waldnutzungsform, die im Laufe der letzten Jahrzehnte an Bedeutung und Wert verloren hat. 250-jährige Kopfhainbuchen laden ein, sich auf eine Zeitreise in längst vergangene Zeiten zu begeben und diesen besonderen Schutzwald, einzigartig in Mecklenburg-Vorpommern, auf vielfältigste Weise zu erfahren.

Diese einzigartige Stimmung hat Anja Teske jetzt in Fotografien "eingefangen" und - ergänzt mit Gedichten von Kurt Scharf - zu einem außergewöhnlichen Buch zusammengefaßt.

Einen kleinen Einblick in das Buch erhalten Sie hier und auf der Webseite von Anja Teske.

Der Druck dieses Buches wurde durch unsere Stiftung finanziell unterstützt.

Der Jassewitzer Busch ist ein 200 bis 250 Jahre alter Kopfhainbuchenwald. Ein Bestand dieser Dichte ist einmalig in unserem Bundesland. Er stellt eines der letzten Relikte dieser historischen Waldwirtschaftsform in der Bundesrepublik Deutschland dar.
Im Juni 2001 wurde der „Jassewitzer Busch“ zum ersten Schutzwald von Mecklenburg-Vorpommern erklärt. Weitere Informationen zum Wald finden Sie hier.

Modellprojekt mit dem Stralsunder Zoo auf Stiftungsflächen in der Sandkuhle Gersdin

Im Rahmen eines durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) geförderten Projektes kommen Esel aus dem Stralsunder Zoo auf unseren Stiftungsflächen in Gersdin in der naturschutzgerechten Pflege von Trockenstandorten zum Einsatz. Ziel ist die Bekämpfung von problematischen Weidegräsern (speziell Landreitgras - Calamagrostis epigejos).
In dem Projektes soll eine Mischbeweidung aus Eseln und Schafen in der Sandkuhle Gersdin als Modellprojekt für ein praktikables und finanzierbares Landschaftspflegekonzept auf Trockenrasenflächen erprobt und dokumentiert werden. Neben den vegetationslenkenden Zielen besitzt das Projekt auch unter einem anderen Aspekt Modellcharakter: Aufgrund des Vordringens des Wolfes nach Mecklenburg-Vorpommern gewinnt die Beimischung von Eseln in Schafherden eine  Bedeutung als alternative Methode für die Prädatorenabwehr. Darüber hinaus legen sich die Esel auf höher gelegenen Bereichen Sandbadestellen an. Durch häufige Nutzung dieser Stellen wird der Bewuchs zurückgedrängt und die Grasnarbe wird aufgebrochen. Diese Stellen sind ökologisch wertvolle Kleinstbiotope und Lebensraum für Insekten und Kleinlebewesen.

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern (StUN M-V) gewährt Zuwendungen für Angebote der mobilen Umweltbildung in Mecklenburg-Vorpommern.
In unserem Bundesland mit seiner geringen Bevölkerungsdichte und zugleich reichen Naturausstattung gibt es viele Möglichkeiten zum Naturerlebnis und zum Draußen-Lernen.

Mit unseren Entdeckungstouren leisten wir dafür bereits zahlreiche Beiträge.

Nachdem wir uns letztes Jahr über den Uhu-Nachwuchs auf unseren Stiftungsflächen im Grambower Moor gefreut haben, sucht der Uhu jetzt die Nähe zu unserer Geschäftsstelle in Schwerin. Der Uhu wurde seit Anfang dieses Jahres immer wieder an der Paulskirche gehört und gesehen.
Das Foto zeigt ihn in einer Nische an der Paulskirche.
Besteht eine Verbindung zu dem Uhu-Jungwuchs aus dem Grambower Moor? Wir wissen es nicht, aber er bestärkt bzw. symbolisiert das Experiment, Natur und Kirche zusammenzubringen.

Vielleicht der Beginn einer außergewöhnlichen aber wundervollen Freundschaft zwischen Paulskirche und unserer Stiftung.

Am 26. Januar hat sich das Landesnetzwerk Nationales Naturerbe Mecklenburg-Vorpommern im Karower Meiler zu seiner 5. Beratung getroffen.
20 Vertreter aus 14 Organisationen und Institutionen sind der Einladung der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern (StUN MV) und der Michael Succow Stiftung (MSS) gefolgt.
StUN MV und MSS konnten das Netzwerk Dank einer Projektförderung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) aus Mitteln der BINGO-Lotterie ca. 2 Jahre lang koordinieren und haben in dieser Zeit unter anderem Leitlinien für die Erstellung von Leitbildern und Entwicklungskonzepten entwickelt und mit den Netzwerkteilnehmern diskutiert. Auch Fragen zum praktischen Flächenmanagement und zum Monitoring auf Naturerbeflächen wurden thematisiert.


„Ich bin der Stiftung Umwelt- und Naturschutz sehr dankbar.
Ohne ihre finanzielle Unterstützung hätten wir viele wichtige Projekte nicht realisieren können.
So kann zum Beispiel unsere Naturschutzstation auch weiterhin Basis für Naturforscher und Naturwächter sein.“


Rainer Schwarz ist Naturschützer aus Leidenschaft. Der Ornithologe und ehemalige Biologielehrer schenkt seine Freizeit und viel Energie seit über 45 Jahren dem Naturschutzgebiet „Großer Schwerin mit Steinhorn“ an der Müritz. Das Gebiet ist wegen seines Reichtums an Rast- und Brutvögeln seit 1930 unter Naturschutz gestellt. Vor Jahren wurde der „Große Schwerin“ Eigentum der Stiftung Umwelt- und Naturschutz.

„Das neue Zustiftungsmodell ist eine große Chance für den Erhalt der kostbaren Naturschutzgebiete in MV. Toll, dass mit jeder Spende auch das Land finanzielle Verantwortung übernimmt.“

Sie können Menschen wie Rainer Schwarz in ihren Vorhaben unterstützen.
Wie, erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen oder in unserem Flyer.

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