Wir freuen uns über die Ergebnisse der diesjährigen Arbeitseinsätze im NSG Trockenhänge am Petersberg

Arbeitseinsatz an den Trockenhängen am Petersberg - Ein großes Dankeschön an die freiwilligen Helfer!

Das dritte Jahr infolge fand der diesjährige Arbeitseinsatz, organisiert von der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern, am Samstag den 19.10.2019 im Naturschutzgebiet (NSG) „Trockenhänge am Petersberg“ bei Pinnow statt. Auch dieses Jahr gab es wieder viele freiwillige Helfer, die sich teils mit eigenen, teils mit den durch die Ehrenamtsstiftung M-V geförderten Astscheren an die Arbeit machten. Zusätzlich waren noch zwei Freischneider und eine Kettensäge im Einsatz. Gemeinsam wurden die Ginsterbestände zurück geschnitten, aber auch ein paar junge Kiefern und Traubenkirschen mussten weichen. Diese Maßnahme ist sehr wichtig, um den Offenlandcharakter des NSGs zu erhalten. Anknüpfend an die sehr erfolgreichen Arbeitseinsätze in den letzten beiden Jahren, fand die Aktion dieses Jahr an den Hängen östlich des Segelflugplatzes statt.

Würde der Ginster nicht zurückgedrängt werden, wäre der wertvolle Offenlandlebensraum schnell verloren. Die nährstoffarmen Böden bieten vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Insbesondere für viele Wildbienenarten und an diese Biotopstrukturen gebundene Schmetterlingsarten sind diese Bedingungen von besonderer Bedeutung. Aber auch anderen Arten wie Zauneidechsen und viele Pflanzenarten fühlen sich auf den nährstoffarmen Flächen in exponierter Lage wohl.

Zusätzlich zu den Arbeitseinsätzen hat die Stiftung Umwelt- und Naturschutz ihre im Naturschutzgebiet liegenden Eigentumsflächen seit mehreren Jahren an den engagierten Schäfer Roger Meyer zu Capellen verpachtet. Seine Schafe helfen durch Verbiss des Ginsters ebenfalls, die Offenhaltung der Flächen auf Dauer zu sichern.

Dieses Jahr standen die Fahrzeuge der Gemeinde Pinnow aufgrund anderweitiger Verpflichtungen leider nicht zur Verfügung. Dank Herrn Meyer zu Capellen konnte jedoch noch kurzfristig ein  Anhänger organisiert werden, um das zusammengetragene Schnittgut besser zur Feuerstelle transportieren zu können. Auch in diesem Jahr unterstütze der Naturpark Sternberger Seenland die Aktion. Alle 36 Helfer, darunter vier Kinder, haben zusammen eine insgesamt gut zwei Hektar große Fläche von Buschwerk befreit. Die große Menge an Schnittgut wurde vor Ort verbrannt, denn es ist wichtig, das Schnittgut zu entfernen, damit die charakteristische Nährstoffarmut des Gebietes erhalten bleibt. Nach dem gelungenen Einsatz, der durch rutschiges Moos und die Hanglange ein bisschen erschwert wurde, waren alle Helfer erschöpft aber zufrieden mit dem, was sie gemeinsam geschafft haben. Nicht nur in der Mittagspause herrschte eine fröhliche Stimmung und am Ende sagten viele Helfer begeistert ihre Unterstützung für das nächste Jahr zu.

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