Stiftung aktuell

Der diesjährige Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet (NSG) „Trockenhänge am Petersberg“ bei Pinnow in der Nähe von Schwerin findet am Samstag, den 16. Oktober 2021 zwischen 10 und 15 Uhr statt. Treffunkt ist wieder der kleine Wanderparkplatz am NSG südöstlich des Segelflugplatzes Pinnow. Die Stiftung will damit den Erhalt und die Entwicklung der Trocken- und Magerrasen im Gebiet, die Lebensraum vieler seltener Pflanzen- und Tierarten sind, fördern. Durch Schafbeweidung werden diese wertvollen Trockenstandorte offengehalten. Es gibt aber immer noch Bereiche, in denen dichte Ginsterbestände dominieren. Durch jährliche Arbeitseinsätze soll der Ginster weiter zurückgedrängt werden.

Das Große Moor bei Darze, ein Refugium seltener Tier- und Pflanzenarten, ist in seiner Einzigartigkeit wieder neu erlebbar. Dank der finanziellen Unterstützung von Lübzer konnte unsere Stiftung in Kooperation mit der Landesforst MV anschauliche  Informationstafeln erarbeiten und Besuchereinrichtungen im Darzer Moor erneuern. Rustikale Eichenbänke, gefertigt durch die Schüler der Produktionsschule Westmecklenburg, laden zum Verweilen und Staunen ein.

Am Freitag, den 24. September 2021 veranstaltet unsere Stiftung gemeinsam mit dem Naturpark den jährlichen Apfeltag im Doktorgarten Teterow.

Wenn man in Teterow den Bornmühlenweg in Richtung Hohes Holz wandert, kommt man hinter den Kleingärten an einer alten Streuobstwiese, dem „Doktorgarten“ vorbei. Es handelt sich hier um ein 2,9 Hektar großes Areal, welches etwa 1905 als Obstplantage zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung angelegt wurde. Dieses geschah durch den damaligen Teterower Bürgermeister Dr. Franz von Pentz, woher sich der Name „Doktorgarten“ ableitet.
Auf dieser Streuobstwiese stehen viele alte Sorten, wie der „Danziger Kantapfel“ oder der „Winterrambur“. Außerdem bieten die teils über 100jährigen Obstbäume Lebensraum für unzählige Tiere.

Landwirte und Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V ergreifen Maßnahmen gegen den Artenrückgang von Rotbauchunke und Kammmolch

Insgesamt 33 Kleingewässer werden derzeit in vier Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung, sogenannten „FFH-Gebieten“ saniert. Die Maßnahmen zur Entwicklung naturnaher Kleingewässer dienen dem Erhalt der Laichgewässer von Rotbauchunke und Kammmolch. Dazu werden die Gewässer entschlammt und der Gehölzaufwuchs am Ufer teilweise entfernt, damit die Gewässer wieder besonnt werden und ausreichend Wasser führen. Anlass waren die in den letzten Jahren erstellten Managementpläne für diese Gebiete. Sie wiesen für die beiden Amphibienarten einen ungünstigen Erhaltungszustand nach. Daher sind in den Managementplänen Maßnahmen zur Sanierung und Neuanlage von Kleingewässern festgelegt und dringend nötig.

Die Landwirte freuen sich über die erfolgreiche Sanierung der Kleingewässer innerhalb ihrer Bewirtschaftungsflächen. Jedoch hätten sie ohne die Unterstützung der Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V die Sanierung nicht selbst durchgeführt. Zu groß ist der Aufwand in der Vorbereitung und Abwicklung.

Finanziert werden die Sanierungsmaßnahmen mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).  

Für das Projekt „Doktorgarten Teterow“ wurden alle Zertifikate
verkauft. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Investoren und
Investorinnen aus ganz Deutschland! 


https://agora-natura.de/produkt/erhaltungsmassnahmen-fuer-den-doktorgarten-teterow/

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